NÖAAB Vorstand neu

Am 22. Juli 2020 fand die Neuwahl des NÖAAB Sitzendorf statt.
Eingeladen wurden alle NÖAAB Mitglieder der Marktgemeinde Sitzendorf an der Schmida.
Alle Wahlvorschläge wurden einstimmig angenommen.
Zum Obmann wurde Michael Lamatsch aus Kleinkirchberg gewählt. Sein Stellvertreter wurde René Wedorn aus Sitzendorf. Die Wahl zur Finanzreferentin fiel auf Nicole Schmid-Gaus aus Braunsdorf. Finanzprüferin wurde Claudia Eder aus Frauendorf und als Schriftführerin wurde Dagmar Authried aus Goggendorf gewählt.
Alle gewählten Vorstandsmitglieder nahmen die Wahl an.
Im Anschluss der Wahl stellten die gewählten Personen ihr Programm vor. Obmann Lamatsch Michael bedankte sich auch beim ehemaligen Obmann Johann Neuhold aus Niederschleinz sowie seinem Finanzreferenten Karl Hartl aus Sitzendorf sowie den weiteren ehemaligen Vorstandsmitgliedern für ihre geleistete Arbeit.

Treffen beim Bio-Winzer Zöchmann

Gemütlicher Gedankenaustausch

Beim Bio-Heurigen Kathrin und Reinhard Zöchmann trafen einander Gemeindemandatare und Interessensvertreter zu einem gemütlichen Gedankenaustausch. Da der Heurigenwirt auch Landeskammerrat und Vizepräsident des niederösterreichischen Weinbauverbands ist, wurden die aktuellen Probleme in der Landwirtschaft besprochen. Für Fleischliebhaber gab es Rohschinken, Hauswurst und Cabanossi vom Schottischen Hochlandrind. „Diese Rinderrasse wird auch in Waldviertel gezüchtet“, erklärt Heurigenwirtin Kathrin Zöchmann den Gästen.

(Text und Foto Franz Enzmann, Roseldorf)

Gemeinderatssitzung vom 8. Juli 2020

Am Mittwoch den 8. Juli 2020 fand unter Einhaltung der COVID-19 Regeln die Gemeinderatssitzung am Gemeindeamt der Marktgemeinde Sitzendorf an der Schmida statt. 16 Tagesordnungspunkte standen am Programm.

Das gesamte Protokoll ist nach Genehmigung durch den Gemeinderat auf der Homepage der Martkgemeinde Sitzendorf an der Schmida zu finden.

Neben einigen formalen Punkten wurden unter anderem folgende Punkte einstimmig beschlossen:

  • In den Katastralgemeinden Kleinkirchberg, Frauendorf und Niederschleinz wurden insgesamt 4 Bauplätze verkauft.
  • Infrastrukturherstellung für den zweiten Teil der Siedlung Frauendorf
    (€ 88.445,64 – ARGE Döller-Bau, Zellerndorf)
  • Ankauf eines Busses (3,5to)
    (€ 31.000 – Autohaus Scheibelhofer, Frauendorf)
  • Beschluss der Übernahme der Gemeindeabgaben des SV-Sitzendorf
  • Erklärung an den NÖ Straßendienst betreffend Friedhofsparkplatz Roseldorf
  • Grundsatzbeschluss zur Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Kindergarten-Zubaus in Sitzendorf (Bürgerbeteiligungsprojekt)

 

Arbeiten zur Erhöhung der Verkehrssicherheit

Ein zentrales Wahlversprechen der Volkspartei Sitzendorf ist es, die Verkehrssicherheit in unserer Marktgemeinde Sitzendorf an der Schmida zu erhöhen. Dazu haben wir schon einige Maßnahmen umgesetzt. Weitere werden noch in diesem Jahr folgen.

Das größte Projekt ist der Neubau eines Kreisverkehrs an der L42/ L49 in Sitzendorf an der Schmida. Der bis Ende August fertiggestellte Kreisverkehr soll die Fahrgeschwindigkeit reduzieren und die Sicherheit für die Bevölkerung, aber auch für die Fahrzeuglenkerinnen und Lenker erhöhen.

Viele unserer Ortseinfahrten der Katastralgemeinden sind von Geschwindigkeitsübertretungen betroffen. Daher hat der Gemeinderat von Sitzendorf den Ankauf von Geschwindigkeitsanzeigen beschlossen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Aufmerksamkeit auf die eigene Fahrzeuggeschwindigkeit zu erhöhen. Wir hoffen, so die Einfahrtsgeschwindigkeiten in die Ortschaften reduzieren zu können.

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Durch Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern wurden wir auch auf die erhöhte Verkehrsfrequenz in einigen Siedlungen unserer Marktgemeinde aufmerksam gemacht. In der neuen Siedlung in Kleinkirchberg wohnen viele Menschen und besonders viele Kinder und Jugendliche. Um die Einfahrtsgeschwindigkeit zu reduzieren, wurde eine Verkehrsinsel errichtet. Mit Hilfe der Bevölkerung von Kleinkirchberg soll nun der Fahrbahnteiler sowie die Einfahrt neu gestaltet werden.

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Weinvierteltag

Anlässlich des Weinviertel Tages am 15. Juni hissten die Gemeinden im Weinviertel Flagge. Der Bezirk Hollabrunn feierte das Ereignis in Hadres. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Politik sowie der Kultur trafen sich in einer gemütlichen Runde am „Lieblingsplatzl“ in der Hadreser Kellergasse. Mit dabei auch Landtagspräsident Karl Wilfing.

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Gemeinderatssitzung 20. Mai 2020

Nach einer längeren Pause, bedingt durch die COVID-19 Lage, tagte der Gemeinderat von Sitzendorf an der Schmida am 20. Mai 2020 im Turnsaal der Volksschule Sitzendorf.

Bürgermeister Martin Reiter begrüßte die erschienenen Gemeinderatsmitglieder und Gäste. Dreißig Tagesordnungspunkte arbeiteten die Mitglieder des Gemeinderates ab. Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • Rechnungsabschluss 2019: Unsere Marktgemeinde konnte einen Überschuss erzielen, welcher für das Budget 2020 verwendet wird. Dies ist ein positives Signal auch für die Zukunft unserer Gemeinde. Der Gesamtabschluss bewegt ein Volumen von € 16.053.718,92.

    Es gibt zwei Arten von Schulden. Schuldenart 1 sind jene Schulden, welche mehr als zur Hälfte aus allgemeinen Deckungsmitteln getragen sind. Schuldenart 2 sind Schulden, welche durch jährliche ordentliche Einnahmen (z.B.: Kanalgebühr) gedeckt sind. Somit beträgt der Schuldenstand € 5.396.835,05.

    Schuldenart 1: € 2.460.744,78
    Schuldenart 2: € 2.936.090,27

    Der Schuldenstand der Kategorie 1 stieg um € 1.380.244,20. Der Hauptgrund für den Anstieg ist der Neubau bzw. Zubau des Kindergartens Sitzendorf. Die dafür aufgenommenen Schulden sind jedoch nur eine Überbrückungsdarlehn, da die Europäische Union und das Land Niederösterreich die Kosten zu 100% übernehmen. Nach Fertigstellung des Projektes und die damit verbundene Abrechnung verringert sich der Schuldenstand erheblich.

    Der Schuldenstand der Kategorie 2 verringerte sich um € 371.725,39.

    Um einen besseren Vergleich mit anderen Gemeinde zu erhalten, übermitteln wir unsere Daten an offenerhaushalt.at. Diese Plattform für Finanzdaten aus dem öffentlichen Bereich soll Transparenz über die Finanzzahlen einer Gemeinde bieten.

  • Verkauf von Grundstücken.
  • Die neu errichtete Siedlung in Frauendorf und die damit verbundenen Grundstücke sind zu einem großen Teil vergriffen. Daher kam es zu einer Freigabeverordnung betreffend der Aufschließungszone 2. So können wieder neue Bauplätze freigegeben werden.
  • Der Bau des Feuerwehrhauses in Niederschleinz schreitet voran. Dazu wurden die Vergabe der Fassade und die Neugestaltung des Vorplatzes beschlossen.
  • In Roseldorf werden gemeinnützige Wohnungen errichtet.
  • In Sitzendorf kam es zu Grundankäufe, um neue Bauplätze zu ermöglichen.
  • Der Bauhof erhält einen neuen Kommunaltraktor. Der alte Traktor wird verkauft. Dieser leistete ca. 20 Jahre seinen Dienst am Bauhof.
  • Um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen, werden Geschwindigkeitsmessgeräte an neuralgischen Punkten der Katastralgemeinden positioniert.

Eine Woche zuvor fand die Vorstandssitzung statt. Hier wurden 29 Tagesordnungspunkte abgearbeitet. U.a:

  • Baumarbeiten am Friedhof Sitzendorf und Fuchsenkellergasse Goggendorf
  • Zahlreiche Beschlüsse für den Kindergarten Sitzendorf
  • Schließanlage für das Feuerwehrhaus Niederschleinz
  • Installationsarbeiten beim Brunnen Am Tabor
  • Ankauf von Tetra Funkgeräte im Rahmen des Katastrophenschutzes
  • Auftragsvergaben für Straßenprojekte, u.a. Fahrbahnteiler Siedlung Kleinkirchberg
  • Subventionen für die Pfarre Goggendorf, Musikkapelle Goggendorf, Chorverein Frohsinn

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Nach der Verschriftlichung des Protokolls der Gemeinderatssitzung ist dieses auf der Homepage der Marktgemeinde Sitzendorf an der Schmida zu finden.

 

Interview NÖN Hollabrunn

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„Bin dankbar, dass es uns gutgeht“

Florian Hinteregger ist Vater zweier Kinder, Vizebürgermeister von Sitzendorf und neben seinem Job bei Notruf Niederösterreich auch beim Roten Kreuz und der Feuerwehr engagiert. Mit der NÖN sprach er darüber, was sich für ihn in der Coronakrise verändert hat.

Von Christoph Reiterer, NÖN Hollabrunn. Erstellt am 03. Mai 2020 (20:05)

Nach dem zeitintensiven Wahlkampf als ÖVP-Vizebürgermeister in Sitzendorf stand für Florian Hinteregger nach Abstimmung mit seinen Kollegen von Notruf Niederösterreich eigentlich ein Kindertherme-Urlaub mit der Familie am Programm. Doch das Coronavirus funkte dazwischen. Die eigenen vier Wände wurden mehr denn je zum Lebensmittelpunkt.

„Ich unternehme mehr als sonst mit meinen Kindern und wir sind viel in unserem Garten. Die große Tochter vermisst den Kindergarten sehr und wir als Eltern natürlich auch die Möglichkeit, die Kinder hin und wieder zu ihren Großeltern zu bringen“, erzählt Hinteregger. Er wolle aber nicht jammern, denn viele Menschen habe es durch die Krise hart getroffen. „Existenzen stehen am Spiel und daher bin ich einfach nur dankbar, dass es uns gutgeht. Wir sind gesund und das ist das Wichtigste.“

„Beschränkungen schützen unser Leben“
Dass sich der Begriff „Normalität“ manifestiert hat, lässt auch Hinteregger grübeln. „Ich denke, dass uns die Regierung einfach nur mitteilen wollte, dass sich vieles ändern wird und wir damit leben müssen. Viele von uns können weiterhin berufstätig sein, andere wiederum wurden vom System der Kurzarbeit aufgefangen. Leider wurden viele entlassen. Ich kenne viele Menschen, die solche Schicksalsschläge hinnehmen mussten.“

In seinem Berufsfeld bekommt der 31-Jährige täglich mit, wie andere mit Leid und Not konfrontiert sind. Zu den Entscheidungen der Bundesregierung gebe es keine Alternative. „Die Beschränkungen behindern zwar unseren Alltag, doch schützen sie unsere Gesundheit, unser Leben.“

Tagesablauf hat sich massiv geändert
Hintereggers Tagesablauf hat sich freilich massiv verändert. Fünf bis sechs Abendtermine und zusätzlich Besprechungen zu unterschiedlichsten Uhrzeiten waren keine Seltenheit. Dazu erfordern der intensive Job sowie sein freiwilliges Engagement beim Roten Kreuz und bei der Feuerwehr Sitzendorf viel Zeit und Kraft. „All diese Aufgaben mit der Familie unter einen Hut zu bringen, ist eine Herausforderung, aber machbar“, sagt der Vizebürgermeister. Eine straffe Organisation und das Verständnis und die Hilfe der Gattin ermöglichen es.

Durch die massive Reduktion der Kontakte habe er es geschafft, viel aufzuholen. Auch wenn die erste Phase der Coronakrise stressig war. „Durch den Einsatz der vielen Kollegen sowie der Geschäftsführung von Notruf Niederösterreich ist es uns gelungen, sehr rasch alle Anrufe abzuarbeiten. Bei uns ist eine gewisse Normalität eingetreten, obwohl wir weiterhin sämtliche Sicherheitsmaßnahmen aufrechterhalten.“

Zeit der Kameradschaft wird nachgeholt werden
Bei der Feuerwehr gab es mit den Kameraden des Unterabschnitts Sitzendorf jeden Mittwoch die Feuerwehrjugendstunde mit bis zu 20 Jugendlichen. „Das fehlt uns schon.“ Damit die Jugendlichen die Feuerwehr nicht vergessen, entwickelte Verwalter Bernd Altinger ein Quiz. „Jetzt, wo unser neues Feuerwehrhaus fast fertig ist, können wir es kaum für den Feuerwehralltag und darüber hinaus benutzen“, seufzt Hinteregger. Einsatzgruppen wurden gemeinsam mit Kommandant Johannes Fahn erstellt und Übungen abgesagt.

„Soziale Kontakte sind wirklich wichtig, die Kameradschaft lebt davon. Es wird wieder die Zeit kommen, um diese aufzuholen“, versprüht Hinteregger Optimismus, während er weiter an der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Sitzendorf schreibt. Für die Eröffnung, die fürs letzte Augustwochenende geplant gewesen wäre.

Sitzendorfer Gemeinderat wird im Mai tagen
Mit Bürgermeister Martin Reiter stehe er in engem Kontakt, erzählt Hinteregger. „Auch wir haben auf der Gemeinde das Homeoffice ermöglicht und versuchen, mit der Situation zurechtzukommen.“ Dankbar könne man allen Bediensteten sein, welche weiterhin ihrer Arbeit nachkommen, für die Bevölkerung da sind und zum Teil auch das Risiko einer Ansteckung in Kauf genommen haben.

Im Mai wird sich nun auch wieder der Gemeinderat treffen. „Es kann hier keinen Stillstand geben, da wir Mandatare ja gewählt wurden, um zu arbeiten“, betont Hinteregger.

Konstituierende Sitzung Gemeinderat

Die konstituierende Sitzung des Sitzendorfer Gemeinderates fand am 18. Februar am Gemeindeamt statt. Durch die abgegebenen Vorzugsstimmen kam es zu einer Änderung der Liste der Volkspartei Sitzendorf. Martin Wittmann aus Frauendorf zieht aufgrund seines hervor-ragenden Ergebnisses in den Gemeinderat ein.

Das Team der Volkspartei Sitzendorf setzt sich aus unterschiedlichsten Persönlichkeiten zusammen: Einerseits erfahrende Mandatarinnen und Mandatare, andererseits neue Gemeinderatsmitglieder welche ab sofort ihre Arbeit aufnehmen werden.

Altersdurchschnitt 43 Jahre

Der jüngste Gemeinderat ist 20 Jahre, der erfahrenste 60. Vom Landwirt bis zur Arbeitnehmerin sowie Geschäftsführer sind alle Berufsgruppen vertreten. Vier Teammitglieder sind unter 30 Jahre, sechs zwischen 31 und 49 Jahren und sechs über 50 Jahre. So bringen wir neben reichlicher Erfahrung auch einen neuen Zugang mit.

Gemeinsam wollen wir unsere Wahlversprechen umsetzen und stehen Ihnen selbstverständlich für alle Anliegen und Fragen zur Verfügung.

Unser Team für den Gemeinderat

Das ist unser Team für den Gemeinderat von Sitzendorf – Die Entscheidung darüber haben die Wählerinnen und Wähler mit ihren Vorzugsstimmen getroffen.

Wir alle freuen uns schon auf die bevorstehende Arbeit!

Ergebnis der Vorzugsstimmen:
340 Martin Reiter
241 Florian Hinteregger
115 Gerhard Maurer
41 Autherith Dagmar
51 Martin Amon
46 Ernst Lembacher
26 Josef Seidl
65 Michael Fahn
28 Melanie Windisch
50 Eva Schmid
25 Franz Wimmer
34 Erwin Freytag
77 Jürgen Liebhart
50 Wilhelm Autherith
35 René Wedorn
46 Martin Mann
80 Martin Wittmann