NÖ Regional – Vernetzungstreffen

Die Zukunft unserer Gemeinden und Städte in Niederösterreich hängt entscheidend von der Entwicklung ihrer Stadt- und Ortskerne sowie zukunftsorientierter Infrastrukturmaßnahmen ab. Sie alle tragen zur Lebendigkeit unserer Städte und Gemeinden bei.

Daher trafen sich Vertreter*innen aus dem Weinviertel im Kultursaal Obersdorf zu einem gemeinsamen Austausch der Regionen mit Regierungsvertreter der NÖ Landesregierung. Walter Kirchler, Geschäftsführer der NÖ Regional begrüßte die erschienenen Gäste.

Der Wolkersdorfer Bürgermeister Dominic Litzka hob die Zusammenarbeit der Gemeinde und dem Land Niederösterreich hervor. Ebenso der Obmann der Europaregion Weinviertel, René Lobner.

Der Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger beschrieb die derzeitige Wirtschaftslage mit all ihren Herausforderungen als Achterbahn. Dennoch sei Optimismus gefordert. Das Land Niederösterreich erlebte im Jahr 2021 ein Wirtschaftswachstum von 5,21%. „Derzeit beschäftigt uns besonders der Mitarbeiter*innenmangel!“, so Danninger. Niederösterreich soll eine Smart Green Region werden. Dies bedeutet, dass Niederösterreich auf die Digitalisierung weiterhin setzen wird aber den Umweltschutz in den Vordergrund stellt.

Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko stellte das erfolgreiche Radwegeinfrastruktur-programm des Landes Niederösterreichs vor. So wurden und werden in naher Zukunft zahlreiche Radwege geschaffen. Die dazugehörige Agentur „RADLAND“ stellt Informationen für interessierte Personen und Gemeinden zur Verfügung. In Niederösterreich wurden im ersten Halbjahr 65.000 Klimatickets verkauft, im Bezirk Hollabrunn waren es 3.178 Stück. „Immer mehr Personen steigen auf den öffentlichen Verkehr um!“, so Ludwig Schleritzko.

Zum Schluss hob Wohnbaulandesrat Martin Eichtinger die enorme Preisentwicklung hervor. Das Land Niederösterreich steuerte vor Kurzem dagegen. So wurden die Förderungen für gemeinnützige Wohnbauträger um 19% erhöht, damit die Mietpreise jenen von 2021 entsprechen. Mehr als 1/4 der mehrgeschossigen Wohnbauten finden im Ortskern statt. Eichtinger: „Ziel ist es die Zersiedlung der Ortschaften aufzuhalten!“ Die NÖ Wohnbauoffensive sicherte bis jetzt 30.000 Arbeitsplätze und wird weiter fortgesetzt.

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